Im Winter, wenn zumindest die Pflanzen ihren Winterschlaf halten, werden alte,
vernachlässigte Spinette oder Cembali wiederbelebt.
Ein hier "wiederbelebtes" Cembalo von Sperrhake/Passau, 1 Manual, 8-Fuss mit geteiltem Lautenzug und 4-Fuss (über
Kniehebel zuschaltbar), alle Mechanismen topfit, Tonumfang C bis f3 (Stahlsaiten, aber Messingsaiten von C bis F),
neue Delrin-Kiele (Stärke 3) wurde mehrere Jahre von einem der inzwischen besten Cembalisten von Berlin gespielt.
In Arbeit ist ein schönes nußbaumfurniertes Ammer-Cembalo ("Export Westdeutschland", 8-Fuß und 4-Fuß, Bass bis A,
nicht nur bis C wie bei den meisten Instrumenten). Neue Delrin-Kiele (Stärke 4 und 3) sind schon eingesetzt.
Ein Neupert-Cembalo Modell "Telemann", bei nur 1,40 m Länge erstaunlich schön brummig klingend, mit kontinuierlicher
Lautsärkeregulierung (läßt sich bis fast lautlos mit einem Zughebel einstellen!) und geteiltem Lautenzug im 8-Fuß,
4-Fuß über Kniehebel zuschaltbar, ist kurzfristig spielfertig. Dieses Instrument ist sehr präzise gearbeitet und
bietet sehr vielfältige Einsatzmöglichkeiten...
Natürlich sind Anfragen zum Probespielen für die beschriebenen und noch einige weitere vorhandene Cembali und
Spinette jederzeit willkommen.
Natürlich finden Interessenten fast immer ein günstiges Instrument, das gerade fertig geworden ist.

Dieses Wittmayer-Spinett ist
inzwischen verkauft. es hat sich mit Delrin-Kielen (Stärke 4) und den relativ dicken Messingsaiten im Bass
zwischenzeitlich auch bei Orchester- und Kammermusikeinsätzen als Continuo-Instrument bewährt.
Durch das merkwürdig tigeraugenartig schimmernde Holz (Afromosia??) ist das Instrument auch äußerlich sehr schön.
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